pasteis de nata – oder wie eine stadt zur versuchung wird

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ich lade dich ein.
heute bist du herzlich willkommen, mit mir die schönste versuchung einer stadt zu probieren.
an diesem tag, der einige anfänge und genauso viele enden vereint, lass dich verführen.

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lissabon hat mich umgehauen!
eine so traumschöne stadt mit ganz wunderbaren menschen.
einer von ihnen hat uns gleich am ersten tag ein kleines willkommensgeschenk gemacht.
anna hat uns zwei der traditionellen lissaboner pasteis de nata gegeben.
warm welcome … worte, die wir mehr als einmal hören durften.

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ein blätterteiggebäck mit einer puddingfüllung, die einen sofort ringsum alles vergessen läßt.
eine droge. denn vom ersten bissen an, sind wir süchtig.
diese kleinen, meist lauwarmen törtchen haben uns den kopf verdreht.
ich habe sogar alle meine unverträglichkeiten unverträglich sein lassen.
eins von diesen kleinen traumhäppchen musste jeden tag sein.
( erstaunlicherweise habe ich sie sehr gut vertragen )

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ein uraltes, geheimes rezept, ursprünglich von den mönchen in belem gebacken,
wird hier so zauberhaft vermarktet, dass man es unbedingt! immer wieder essen will. jeden tag …

also habe ich mich daran versucht.
es kommt ans orginal nicht ran, klar – ist aber auch sehr lecker. 🙂

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ich habe vanillepudding gekocht. mit vanille und butter und ei.
dann habe ich die blätterteigplatten geteilt und etwas ausgerollt.

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mit einer glasschüssel kannst du kreise ausstechen.

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diese kannst du dann in die muffinformen im blech legen, um sie dann mit dem pudding zu füllen.

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nun muss das ganze bei 220 grad ca. 15 minuten in den ofen. dort kommt der pudding ganz schön hoch.
vielleicht sollte man ihn erst später einfüllen. das teste ich beim nächsten blech.

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und dann musst du es gut auskühlen lassen, sonst kannst du dir ganz gepflegt den mund verbrennen. rate, woher ich das weiß!

blätterteig gibt es bei uns als glutenfreie variante und wenn du den vanillepudding mit eigelb und sahne machst, wie ich, dann ist die ganze sache sogar verträglich.

lissabon – wir kommen wieder!
nicht nur wegen dieser kleinen scheißerchen – aber auch 🙂
bald,
spätestens heute in 2 jahren, versprochen.

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44 Kommentare

  1. Oh, die köstlichen Pasteis de nata, ich liebe sie! Sie gehören mindestens so zu Lissabon wie die alten Straßenbahnen (manchmal kommen die Menschen im wahrsten Sinne aus dem Untergrund zur Haltestelle, aus einem Gulliloch, so sieht es wenigstens aus, aber mit Anzug und Aktentasche!). Die Stadt mag ich auch sehr, war ein paar Jahre nicht dort, danke fürs Erinnern und das Rezept, habe die Vanilleküchlein noch nie selbst gemacht!

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  2. Liebe Kerstin,
    es freut mich sehr zu lesen, dass die wunderbare Freundlichkeit der Menschen in Portugal eine Freundin gefunden hat! 😀
    Ein bisschen traurig bin ich, dass nur dieses begeisternde Gebäck zu einem Fokus Deiner wirklich liebevollen Darstellung avancieren konnte.
    Aber das kann sich ja noch ändern, oder?!
    Até logo!
    Alex

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    1. lieber alex, das siehst du völlig richtig. wir sind fans und werden auf jeden fall wieder hinfliegen!
      dass die kleinen pasteis diesen artikel bestimmen, liegt einzig daran, dass ich sie zu meinem geburtstag gebacken habe und daran einfach alle teil haben lassen wollte 🙂
      fotos und weitere eindrücke zu unserer lissabon- und algarvereise kommen noch. ich bin dabei, fotos zu sichten und das reale leben braucht meine zeit.
      ich maile dir mal noch. 🙂
      ganz liebe grüße hier von mir und obregada für deinen besuch hier ❤

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  3. Lissabon, liebe Kerstin, ist wirklich ganz ganz zauberhaft…
    nach einer Woche mal dort, wollte ich gar nicht weiter ziehen,
    so zauberschön ist diese Stadt dort am Tejo,
    und ja, zusammen mit ihren Menschen und
    natürlich auch dieser verrückten Straßenbahn! 😀
    Herzlich, Lu

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    1. 😀 da ging es dir wie mir. 5 tage und nur die aussicht auf meer hat mich weiterziehen lassen.
      zu den straßenbahnen (und noch mehr) gibt es bald fotos. 🙂
      ich kenne ähnliche bahnen noch aus meiner kindheit. damit bin ich morgens immer mit meiner mutti in die krippe gefahren. es gab holzbänke und die gleichen großen lenkräder und bremskurbeln. es war so herrlich darin zu fahren.
      ja … ich gerate immmer noch und wieder ins schwärmen! ❤
      einen lieben gruß an dich lieber lu

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      1. 😀 jaaaa … sie standen überall in voller blüte, als wollten sie uns begrüßen. ich konnte mich daran gar nicht satt sehen. ein besonders schönes exemplar gabs im botanischen garten.
        das foto auch demnächst. ❤

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  4. Huhu, wie die Zeit rennt. Eben noch habe ich mich so gefreut, Dir Lissabon Tipps geben zu können und nun warst Du selber schon da. Schön, dass es Dir anscheinend ebenso gut gefallen hat, wie uns! Wie Du weißt, bin ich auch ein großer Natas Fan geworden. Hmh… wenn ich Deinen Artikel lese, habe ich auch gleich wieder diesen lecker-cremigen Geschmack im Mund! Ich glaube ich habe gleich eine Pfütze auf der Zunge… lecker!
    Hut ab, dass Du Dich da rangetraut hast 🙂

    LG von Topfueber!

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    1. 😀 ich habe mich an deine worte erinnert! wollte ich doch eigentlich standhaft bleiben, weil ich ja nie weiß, wie ich reagiere.
      aber jeder wiederstandt war zwecklos! 🙂

      ich weiß gar nicht, ob ich von dir den tipp mit der straßenbahn hatte. dass man am besten früh morgens damit fährt?
      wir haben jedenfalls den wecker gestellt und sind dann sehr luxoriös um 08:00 morgens teils allein und dann mit 2 sehr lieben älteren lokals gefahren. die stadt in einem wahnsinnslicht. abschleppwagen und polizei weil ein auto auf den schienen parkte … ein abenteuer.
      es kommt noch mehr vom urlaub hier!
      ganz liebe grüße
      kerstin

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  5. ahaaa, schon beim ersten Text wußte ich gleich, das kann nur in Lisboa sein, dabei war ich noch nie selbst dort. Nur von dieser Stadt gelesen, gehört und diese Besonderheit durch alle Ritzen gespürt.
    Nun gibt es auch noch ein Puddinggebäck dort, das traumhaft zu sein scheint und ich weiß doch, wie sehr ich Puddingfüllungen liebe… hmmmmmmmm, mir läuft das Wasser im Munde zusammen bei Deinen liebevollen Worten für diese Törtchen, liebe Kerstin

    Hier in meiner Region gibt es auch Puddingteilchen, aber immer ist der Pudding zu fest und viel zu wenig für meine Vorstellung von einer Puddingfüllung…
    Ich denike auch, der Pudding braucht nicht lange, der Blätterteig ein wenig mehr Backzeit.

    Liebe Grüße von Bruni

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    1. haha bruni, wenn du das so schreibst, dann weiß ich sehr genau, dass es dir dort sehr gefallen wird! die überaus freundlichen, ruhigen menschen, das klima und diese stadt haben sich in mein herz geschlichen.
      liebe grüße von mir!

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  6. Ooooooh diese Teile machen süchtig!!!!! Habe ich im Norden von Portugal beim Reisen auch ständig gegessen. Selbermachen muss ich unbedingt mal probieren… ob das so eine gute Idee ist…?
    💙 Ella

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  7. Lissabon … das ist auch noch so ein Reiseziel für mich! Du hast mir den Mund wässrig gemacht dies bald mal umzusetzen, und nicht nur mit den Törtchen!
    Ich finde es noch spannend was man dann eben doch verträgt, weil man es mit Freude isst?!

    ❤ lichst Ulli

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    1. lissabon wird dir sehr gefallen! ich werde auf jeden fall wieder hinfahren. es gibt so viel schönes zu sehen.
      und das mit dem vertragen ist auch eine frage der freude, da hast du völlig recht.
      im stressigen arbeitsalltag vertrage ich viel weniger.
      wenn ich urlaub habe und entspannt bin, dann kann ich sogar mal ein glas wein trinken ohne einen herzkasper zu kriegen.

      herzlich kerstin

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  8. Boar, wie lecker sehen die denn aus. Ich liebe sie eh, eine Großbäckerei in Hamburg liefert Donnerstags diese heißen Teile nach Bremen aus. Eine Zeit waren sie wirklich wöchentlich fällig 😀
    Danke für diesen schönen Artikel liebe Kerstin.
    PS, bin nur noch nicht zum Antworten gekommen, Mail da . 🙂 Danke, ich lass mir was einfallen 🙂
    Liebe Grüße

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    1. immer schön langsam. 🙂 ich bin auch noch nicht dazu gekommen, ein päckchen zu packen. aber die post streikt ja sowieso immer noch.
      also immer schön stressfrei bleiben . ❤

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