reisen

postkarten direkt vom handy

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so sehen die karten aus, die mein sohn manchmal aus hong kong schickt.
mit dem handy fotografiert und einen lieben text dazu, ergibt das ganz individuelle grüße vom andern ende der welt.

diese hier hat mich dann beim ersten blick irritiert.

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zeigt sie doch süßes in einer sehr harmonischen anordnung 😀
hat er einen lakritzestand in hong kong entdeckt?

aber nein.
die freude verdoppelte sich beim blick auf den text

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wir haben post aus schweden und damit ein einzigartiges kunstobjekt, das jürgen auf seinem handy ( wie übrigens alle seine blogartikel und fotos ) erschaffen hat, geschenkt bekommen.
ist das nicht toll?
herzlich danke jürgen!

der kapritter in unserem garten

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nachdem gestern die gewitter an der elbe hin und her  zogen, radelte heute bei schönstem sonnenschein irgendlink bei uns ein.

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nach knapp 1000 km auf dem rad macht er bei uns pause, was uns unglaublich freut.
akkus aufladen geht hier sehr gut.

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‚das paradies an der elbe‘ sagt jürgen.
wir hatten einen wunderbaren tag. danke dafür!
alle guten wünsche und ein töpfchen straußenfett gehen morgen mit dir auf die weiterreise bis ans nordkap.

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pasteis de nata – oder wie eine stadt zur versuchung wird

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ich lade dich ein.
heute bist du herzlich willkommen, mit mir die schönste versuchung einer stadt zu probieren.
an diesem tag, der einige anfänge und genauso viele enden vereint, lass dich verführen.

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lissabon hat mich umgehauen!
eine so traumschöne stadt mit ganz wunderbaren menschen.
einer von ihnen hat uns gleich am ersten tag ein kleines willkommensgeschenk gemacht.
anna hat uns zwei der traditionellen lissaboner pasteis de nata gegeben.
warm welcome … worte, die wir mehr als einmal hören durften.

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ein blätterteiggebäck mit einer puddingfüllung, die einen sofort ringsum alles vergessen läßt.
eine droge. denn vom ersten bissen an, sind wir süchtig.
diese kleinen, meist lauwarmen törtchen haben uns den kopf verdreht.
ich habe sogar alle meine unverträglichkeiten unverträglich sein lassen.
eins von diesen kleinen traumhäppchen musste jeden tag sein.
( erstaunlicherweise habe ich sie sehr gut vertragen )

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ein uraltes, geheimes rezept, ursprünglich von den mönchen in belem gebacken,
wird hier so zauberhaft vermarktet, dass man es unbedingt! immer wieder essen will. jeden tag …

also habe ich mich daran versucht.
es kommt ans orginal nicht ran, klar – ist aber auch sehr lecker. 🙂

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ich habe vanillepudding gekocht. mit vanille und butter und ei.
dann habe ich die blätterteigplatten geteilt und etwas ausgerollt.

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mit einer glasschüssel kannst du kreise ausstechen.

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diese kannst du dann in die muffinformen im blech legen, um sie dann mit dem pudding zu füllen.

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nun muss das ganze bei 220 grad ca. 15 minuten in den ofen. dort kommt der pudding ganz schön hoch.
vielleicht sollte man ihn erst später einfüllen. das teste ich beim nächsten blech.

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und dann musst du es gut auskühlen lassen, sonst kannst du dir ganz gepflegt den mund verbrennen. rate, woher ich das weiß!

blätterteig gibt es bei uns als glutenfreie variante und wenn du den vanillepudding mit eigelb und sahne machst, wie ich, dann ist die ganze sache sogar verträglich.

lissabon – wir kommen wieder!
nicht nur wegen dieser kleinen scheißerchen – aber auch 🙂
bald,
spätestens heute in 2 jahren, versprochen.