alles bei anderen gelesen

ich lese viel.
viel und sehr gern bei anderen.
es gibt sätze oder worte, die sich nicht nur in meinen augen und im hirn festsetzen,
sondern in meinem mund, in meiner nase und in meinem bauch.
sie schmecken nach zu hause oder nach meer.
manchmal duften sie wie schokopudding oder wie frisch gewaschene wäsche.

sie begleiten mich durch einen tag, einen traum.

hier ist der platz, an dem sie bleiben können, so lange sie sich bei mir wohl fühlen.

 


„Vielleicht sind sie auch unfähig was zu sagen und leben nach dem Motto, dass nicht nur die Liebe, sondern auch der Tod durch den Magen geht!“
gelesen bei maria


„Kunst ist für mich die Verdauung der Welt. Von sich aus fragt sie nicht nach dem Sinn, sie entfaltet sich bei denen, die sonst Verstopfung kriegen. “
gelesen bei ulli


„Wie viele Menschen jetzt schon gestorben sind. Heraus gefallen aus meiner Zeit. Und die Lücken wuchern zu mit den Jahren, mit unbelebten Stunden und Versäumnissen.“
gelesen bei der mützenfalterin


„bevor man bei sich selbst eine depression oder vermindertes selbstwertgefühl diagnostiziert, sollte man sicher gehen, dass man die ganze zeit nicht nur von arschlöchern umgeben war … “
gelesen bei ulli im blauen café


„Wir sind eine Summe. Die Summe und noch viel mehr all dessen, was uns je berührt hat. Wir sind Gewordene. Geformte.“
gelesen bei sofasophia


“ Sprache ist das beste Indiz für die Ramponage im Kopf“
gelesen bei Gerhard Mersmann


„zu hoffen will ich nie aufhören. ich glaube, hoffnung ist eins meiner wichtigsten lebensmittel.“
gelesen bei sofasophia


„Wir suchen extreme Erfahrungen, weil wir zutiefst unzufrieden sind.“
Dalai Lama


„…ich bin einfach voller glückshormone, das hört überhaupt nicht mehr auf ♥ wahnsinn … hohe erwartungen sind dazu da, um übertroffen zu werden 😀 “
gelesen bei meinem sohn in einer whatsapp nachricht


„Bücher haben Macht! Sie können das Leben bestimmen, verändern und massgeblich beeinflussen, selbst dann, wenn wir es als Leser gar nicht bewusst zulassen wollen.“
gelesen bei ‚durchleser‘


„Die Wälder auf den Hügelflanken tragen Grün wie Staub; als müsse man nur mit dem Ärmel darüberwischen, damit Rot und Gelb zum Vorschein kommen. “
gelesen bei ‚lakritze‘


„Verlegte Vergangenheit, zier dich nicht so, wir stauben dich jetzt ab und machen dich nett zurecht. Die Armbanduhr, seit drei Monaten in den Tiefen meines Rucksacks verstaut, eingehüllt in eine Socke, kaufte ich mir auf dem Antikmarkt in San Telmo. Irgendwann legte ich sie ab (vielleicht zur Erinnerung), genau genommen nach drei Tagen, als ich bemerkte, dass sie stehenbleibt, wenn man sie bewegt – was nicht die allerbeste Eigenschaft für einen Uhr ist, die man am Handgelenk trägt. Wenn sie allerdings einfach nur daliegt, läuft sie tadellos.“
gelesen bei ’nie ohne seife waschen


 

 

 

4 Kommentare

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