glutenfrei

chiasamen knäckebrot

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wenn man es gewohnt ist, jeden tag brot zu essen, dann fällt eine ernährungsumstellung hin zu paleo schwer.
egal ob man sie machen muss oder will, das brot ist so tief in unserem alltag verwurzelt, dass es den meisten einfach fehlt.

ich habe schon einige versuche gestartet, ein brot ohne mehl zu backen. keins davon ist richtiges brot geworden. immer schmeckt es kuchig oder die konsistenz ist nicht so toll. mir genügt das.
mir fehlt nichts, wenn es kein brot gibt, aber manchmal braucht man eben eine unterlage für butter mit selbstgemachtem gelee oder avocadocreme.
und grade dann, wenn man anfangen will mit der ernährungsumstellung, dann kann so ein stück irgendwas unter der butter schon sehr hilfreich sein.

ich habe mal ein chiasamen – knäcke probiert und finde das gar nicht so übel.

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400 ml wasser
6 el chiasamen
2 el sesamsamen
salz
1 messerspitze gemahlene flohsamenschalen
brotgewürz
etwas olivenöl

alle zutaten gut verrühren und warten, bis sich chiapudding bildet. der sollte gut dick sein.
diese masse aufs backpapier streichen und im ofen bei ca. 200 grad etwa 20- 30 minuten backen.

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wenn die masse gut getrocknet ist, kann man sie schneiden.
fertig ist ein knuspriges, gesundes knäckebrot.

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update 19.06.2015

ich nehme inzwischen sesam und chiasamen fast 1:1
und ich lasse die masse länger trocknen. auch schneide ich die stücke schon ziemlich früh. so trocknet es besser.
halbe stunde bei 180 grad, dann ausschalten und das knäcke drin lassen.
bei bedarf später den ofen wieder an …
bis alles schön knusprig ist.

am liebsten mag ich es mit dick butter und honig. herrlich!

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kraftpaket chiasamen

chia

ich bin unverträglich.
mein größtes problem ist das gluten.
die erste frage, die mir menschen stellen, denen ich das erzähle, ist oft  ‚aber was isst du denn dann zum frühstück?‘.
viele können sich ein leben ohne brot nicht mehr vorstellen. zu eingefahren sind die verhaltensmuster, die wir alle von klein auf lernen.

ich lebe gut ohne brot!
und eine meiner liebsten frühstücksvariationen möchte ich euch heute vorstellen.

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kennt ihr chiasamen?
diese winzigen schwarzgrauen kraftpakete, die als superfood immer bekannter werden?

die chiapflanze soll es schon seit über 5000 jahren geben. die pflanze aus der familie der lippenblütler stammt aus mexiko und diente schon den maya als grundnahrungsmittel und heilmittel.
ihre samen enthalten vor allem viel eiweiß und große mengen omega 3 – fettsäuren. zum beispiel 10 mal mehr als im lachs.
aber auch nennenswerte mengen antioxidantien, eisen, calcium, magnesium, ballaststoffe, vitamine A und B, kalium, bor, zink, folsäure sowie lebenswichtige aminosäuren sind enthalten.

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– sie machen lange satt und spenden viel energie!
– sie beeinflussen den blutzuckerspiegel positiv indem sie die kohlenhydratverdauung verlangsamen. dadurch bleibt der insulinspiegel konstant.
heißhungeranfälle bleiben aus!
– sie können das 10fache ihres gewichts an wasser speichern. das macht sie zu einem guten helfer bei der verdauung und entgiftung.

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ich möchte diese kleinen superkörner nicht mehr missen.
ich esse sie fast täglich. am liebsten mache ich mir daraus einen pudding. dazu gebe ich einfach 3 eßlöffel chiasamen in ca. 300 ml flüssigkeit ( mandelmilch, ziegenmilch, wasser … ) und lasse das ganze uber nacht stehen.

und dann kann alles dazu, was ihr gerne mögt. ich liebe warmes apfelkompott mit zimt. oder himbeeren, oder heidelbeeren, honig.
dieser pudding hält mich den ganzen tag satt und macht ein wunderbar wohliges gefühl im bauch.

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aber auch trocken übers müsli, in den smoothie oder in den joghurt sind die samen sehr lecker!
auch in meinem zucchinibrot wurden sie verbacken.
ich habe sie in ein minigewächshaus gegeben. sie keimen nach 3 tagen. die keime sind feinwürzig und passen gut in salate oder kräuterbutter.

und selbstredend habe ich sie schon in seife gepackt! das chiasamenwasser ist ähnlich dem gel von leinsamen und spendet haut und haaren viel feuchtigkeit.

habt ihr sie schon probiert? welche erfahrungen habt ihr mit chia?

schneller tassenkuchen aus der microwelle – glutenfrei und low carb

ich bin kein großer freund von microwellenessen.
aber dieser kleine sehlentröster ist die schnelle hilfe schlechthin.
wenn also ganz dringend ein stück kuchen, etwas süßschokoladiges her muss, dann ist dieser hier die erste wahl!
es hat einige versuche gebraucht, um die richtige konsistenz zu erhalten.
so ist er perfekt, wie ich finde.

ausreichend für 2 tassenkuchen

ihr benötigt:

  • 1EL kokosfett oder butter
  • 25 g zartbitterschokolade – mindestens 75%
  • 1 ei
  • 4 EL gemahlene mandeln
  • 2 EL sahne oder quark oder frischkäse oder joghurt
  • 1-2 El schokotropfen oder – raspel ( optional )
  • 1 TL weinsteinpulver oder backpulver
  • süße nach bedarf ( dann ist es nicht mehr low carb )

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so wirds gemacht:

  • das fett und die schokolade in der microwelle kurz schmelzen
  • währenddessen die gemahlenen mandeln, das backpulver, die sahne, das ei und die schokotropfen mit einem löffel gut verrühren
  • die geschmolzene schokoladen-fett-mischung unterrühren
  • den teig in 2 normale kaffeetassen füllen
  • 2 minuten bei 700 watt in der microwelle backen

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  •  den kuchen auf einen teller stürzen
  • auskühlen lassen
  • am besten mit schlagsahne servieren und genießen

 

schoko-elisenlebkuchen

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100g zitronat und orangeat
3 EL rum
100g gemahlene haselnüsse
200g gemahlene mandeln
3 teelöffel lebkuchengewürz
1 messerspitze weinsteinpulver oder backpulver
2-3 eier
150g rohrzucker oder xylit
oblaten
1 prise salz
150g zartbitterschokolade

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die haselnüsse und mandeln fein mahlen und mit lebkuchengewürz und weinsteinpulver mischen. das zitronat und orangeat ebenfalls klein mahlen. alles mischen und den rum dazu geben.

jetzt die eier mit zucker und salz schaumig schlagen.
dann die nussmischung unterheben.

die oblaten auf dem backblech verteilen. am besten legt ihr backpapier darunter.
die teigmasse mit sehr nassen fingern und einem esslöffel auf die oblaten verteilen, so dass kleine lebkuchen dabei entstehen.

das ganze muss nun mindestens eine stunde ruhen.

nun kann der backofen auf 150 grad vorgeheizt werden. die lebkuchen müssen 15-20 minuten backen bis sie obendrauf farbe bekommen und fest werden. innen müssen sie noch saftig und leicht feucht sein.
während die kuchen auskühlen, kann man im wasserbad die schokolade schmelzen.
wenn die lebkuchen kalt sind und die schokolade flüssig ist kann die schokolade aufgetragen werden.

alles nochmal gut auskühlen lassen und dann mit einer feinen tasse kaffee genießen.

ich wünsche euch allen einen ruhigen ersten advent!

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