lakritze

bergamotten gelee

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diese wunderbar duftenden bergamotten haben ihren weg zu mir gefunden.
lakritze hat sie mir geschickt und ich habe jede einzelne zelle davon verarbeitet.
hier gibt es schon die seife.

ein gelee ist einfach und schnell gemacht.
ich habe das fruchtfleisch zweier bergamotten in kleine stücke zerlegt und die andere ausgepresst.

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den saft und die gleiche menge wasser habe ich mit ein paar thymianzweigen, 2 vanilleschoten und dem fruchtfleisch aufgekocht.
dazu kam der gelierzucker 2:1 und wurde 3 minuten sprudelnd gekocht.
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alles in kleine gläser gefüllt und auf den deckel gestellt.

so ist das köstliche gelee haltbar und ich habe noch lange was davon.
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ps: nachdem ein rest aus dem topf zur sofortigen verwendung im kühlschrank stand, wurde dieses gelee für sehr gut befunden.
es ist wirklich außergewöhnlich lecker! 🙂

 

 

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Schwarzer Schaum

lakritz-seife für lakritze 🙂 und sie macht keinen schwarzen schaum. nur leicht grau 🙂

normalverteilt

Über Seife hatte ich mir bislang nie Gedanken gemacht. Ich hatte die Strukturformel in Chemie gelernt (bei einer Referendarin, die in der Lehrprobe in Tränen ausbrach, weil jemand die Tafel mit Wachs eingerieben hatte; aber so etwas hätten wir nie gemacht), hatte ansonsten seit Jahr und Tag immer das gleiche Stück am Waschbeckenrand liegen, und das war’s.

Dank Siedenbunt hat sich das geändert. Heute kam ich endlich zur Post und konnte ein Päckchen abholen, das da schon einige Tage vor sich hingeduftet haben muß. Darin: allerlei selbstgesiedete Seifen, in hübschen Farben, mit klingenden Namen und genauer Inhaltsangabe. Darunter: Lakritzseife. Schwarz, mit Anisduft und Süßholzaroma und allem, was Lakritze ausmacht, nur eben zum Waschen und nicht zum Essen.

Schwarze Seife! Und duftet zum Anbeißen Schwarze Seife! Und duftet zum Anbeißen…

Die werde ich noch ein bißchen bewundern. Und sie dann, so schwer das fällt, nicht essen. Vielen lieben Dank, Kerstin!

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lakritze

katzenpfotelakritz

ich habe sie mit dem großen küchenmesser duchschnitten, die katzenpfötchen aus der tüte. jedes einzeln. sie sollten mir ja die zeit versüßen….. lange!

es war die einzige tüte lakritz im jahr.
sie war das beste im weihnachtspacket aus dem westen. ich nahm mir jedesmal vor:
täglich nur ein halbes katzenpfötchen.
hinsetzen, anschauen, riechen, augen zu – genuss…belohnung…geschmacksexplosion…seelig….

diszipliniert war ich darin. ich schaffte es manchmal sogar vier tage!

dann ging immer alles ganz schnell….sucht! tüte auf, den mund damit so voll wie ein hamster….bis die tüte leer und mir schlecht war.

es gipfelte irgendwann in der geschichte mit den ersten hundert DM in ülzen. ein supermarkt. von jeder sorte lakritz zwei tüten.
das ding mit der offenen grenze hätte schließlich ein eintagtraum sein können.
nach drei tagen war alles leer. meinem bauch ging es im gegensatz zu mir sehr schlecht.

die lakritzsucht wurde trotzdem nicht geheilt.

gibt es eine lakritzseife?  fragte neulich die betreiberin des wunderschönen blogs lakritze.
geplant und umgesetzt habe ich sie am wochenende. die lauge habe ich mit sehr starkem süßholztee gemacht. das sah spannend aus und war eine beleidigung für meine nase.

laugelauge.

als ich sie dann aber in der hand hielt, war ich glücklich

lakritze.

lakritze...anemone
zum rezept

sie riecht sehr intensiv nach lakritze, so wie es sein soll. warum bin ich da noch nicht viel früher drauf gekommen?

….heute gibts jedenfalls lakritze in der luxusversion!!!…

likör