osterfeuer

ostersonne

im altertum glaubten die menschen, dass die sonne am ostermorgen tanzen würde.
um ihr tanzen zu sehen, ging man mancherorts frühmorgens auf die berge.
man begrüsste die tanzende sonne, in dem man selber tanzte.
wer den tanz verpasste galt als verhext.

als urfeuer wurde die sonne in vielen kulturen verehrt.
die osterfeuer stammen wahrscheinlich aus heidnischer zeit.
mit ihnen wurde im frühjahr die sonne begrüßt, um fruchtbarkeit, ernte und wachstum zu sichern.

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am abend des ostertages leuchteten von den anhöhen die osterfeuer,
brennende räder rollten ins tal und leuchtende scheiben wurden in hohen bögen über die felder getrieben. so weit der Lichterschein dieser feuer reichte, brachte er dem land glück und gedeihen.
im feuer wurde häufig eine strohpuppe verbrannt – ein sinnbild des sterbenden winters.

meine ostersonne duftet nach erdbeeren und rhabarber.
ich werde sie an ostern verschenken als mein persönliches osterfeuer und mein abschied vom winter.

zum rezept

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