winter

jeden tag ein hahnenschrei

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wintersonnenwende – die tiefste nacht des jahres oder auch mutternacht genannt.
die wiedergeburt der sonne, des lichts, des lebens.
sie ist in vielen mythen dieser welt zu finden.

auch bei uns ist die weihnacht ja nichts anderes als die geweihte (heilige) nacht.
wieder erwachen, neubeginn, länger werden die tage, kürzer die nächte –
jeden tag um einen hahnenschrei (so sagen die alten).

es folgen die 12 rauhnächte.
man verbringt die zeit in der familie.
die arbeit ruht, vergangenes kann betrauert werden und man besinnt sich auf die wirklich wichtigen dinge.
liebe, achtsamkeit und glück.

all meinen lesern und meinen leserinnen (natürlich 🙂 ) wünsche ich genau DAS in diesen tagen.
besinnlichkeit, liebe, glück und achtsamkeit.
kommt ruhig und gut durch die rauhnächte und begegnet mir wieder im neu geborenen jahr.

eure kerstin

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Schneewittchen

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WEISS wie schnee

ROT wie mohn

SCHWARZ wie mokka

aus kindertagen habe ich dieses wunderschöne märchenbilderbuch.
es ist 1946 im verlag jos. scholz, in mainz erschienen.
die illustrationen sind von brunhild schlötter.

ich habe es als kleines mädchen nie wirklich zu schätzen gewußt, drin rumgemalt und unbehagliche situationen kommentiert. das war wohl anfang der 70er jahre.

heute nehme ich es so gern zur hand, trainiere das lesen der altdeutschen schrift und bewundere die liebevollen zeichnungen.
es hat mich zu meiner neuen seife inspiriert.

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reinweiß ist sie vom nativen bio-kokosöl sowie vom mohnöl.

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das dunkle braun gibt der seife den duft. hier habe ich etwas kaffeeseife einfließen lassen.

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das mohnöl und der kaffee duften so zart, harmonisch und klar, dass man meinen könnte, schneewittchen würde sie lieben, diese seife.

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ich mag das märchen sowie diese seife sehr!
sie passen beide gut in diese vorweihnachtszeit.

das rezept ist mein supermohn – rezept.
ich liebe es inzwischen sehrsehr.
hochwertig, edel und pflegend ist es eins meiner liebsten rezepte.

gestreifter lavendel

es ist kaum zu glauben.
diese ist meine erste lavendelseife! viel lavendel steht in meinem garten.
direkt am weg streiche ich oft mit den händen darüber beim vorbeigehen.

ein fläschchen ätherisches lavendelöl hatte sich in meiner duftkiste versteckt.
das wollte nun dringend in einer seife versenkt werden.

außerdem bin ich nun stolze besitzerin eines richtigen seifenschneiders.
mit freundlicher unterstützung von arabella kam ein kleines schneiderlein von lumbinigarden bei mir an.
ganz lieben dank an dieser stelle nochmal ❤

bisher habe ich alle seifen mit einem messer geschnitten.
bei petra habe ich dann diese seife gesehen und war total verliebt.

ich habe es nicht geschafft, die streifen so exakt einzusetzen.
aber ich finde sie so wie sie ist, sehr schön.

und sie nimmt den faszinierenden lavendelduft mit in den winter.
mögt ihr den lavendelduft auch so gern?

zum rezept

 

 

 

 

ostersonne

im altertum glaubten die menschen, dass die sonne am ostermorgen tanzen würde.
um ihr tanzen zu sehen, ging man mancherorts frühmorgens auf die berge.
man begrüsste die tanzende sonne, in dem man selber tanzte.
wer den tanz verpasste galt als verhext.

als urfeuer wurde die sonne in vielen kulturen verehrt.
die osterfeuer stammen wahrscheinlich aus heidnischer zeit.
mit ihnen wurde im frühjahr die sonne begrüßt, um fruchtbarkeit, ernte und wachstum zu sichern.

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am abend des ostertages leuchteten von den anhöhen die osterfeuer,
brennende räder rollten ins tal und leuchtende scheiben wurden in hohen bögen über die felder getrieben. so weit der Lichterschein dieser feuer reichte, brachte er dem land glück und gedeihen.
im feuer wurde häufig eine strohpuppe verbrannt – ein sinnbild des sterbenden winters.

meine ostersonne duftet nach erdbeeren und rhabarber.
ich werde sie an ostern verschenken als mein persönliches osterfeuer und mein abschied vom winter.

zum rezept

heute zeigt sie sich

die sonne …

ich habe dieses unbestimmte kribbeln, das mich mehrfach am tag zum fenster laufen läßt.
eine latente unruhe, die sich einschleicht und bei jedem sonnenstrahl, der durch das grau bricht, stärker wird.

eine vage vorfreude auf frisches grün, honigsüße düfte und saftig-braune erde!
den starken drang, nach draußen zu gehen.

vermißt ihr ihn auch den frühling?

 

 

 

schokoloko

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eiswind fährt mir unter die haut,
tageslicht trifft grauingrau auf meine augen
und die bilder vom sommer verblassen

schokolade als seelentrost ist aber auch keine lösung.

Minolta DSC
Minolta DSC

diese hier könnte es jedoch schaffen, den trüben tag erstrahlen zu lassen.
mit einer feinen goldader erinnert sie an puren luxus.
sie duftet zart nach dunkler schokolade und macht massenhaft tröstlichen schaum.

Minolta DSC
Minolta DSC

zum rezept