schweigen

am strand des schweigens

sammle ich gedankenbriefe wie steine.

sie duften immer nach hoffnung,

flüstern entschuldigungen,

tanzen durch nebeljahre,

verlieren sich in fragen,

und finden am ende kein ende

damit sie wieder mit hoffnung beginnen.

so hüllt sich das schweigen in erinnerung.

Mutterbilder

auch wenn es mit seife nichts zu tun hat. jeder hat vermutlich zu diesem thema einen bezug. elke hat da etwas großes angestoßen.

muetzenfalterin

Im Grunde ist das Thema nicht neu. Vor zwei Jahren habe ich mich in Form der „Mutterbilder“ damit beschäftigt, und hervorgegangen war diese Auseinandersetzung aus der wiederum ein Jahr zuvor stattgefundenen Diskussion um Kompromisslosigkeit in der Kunst.

Nicht neu und nie veraltet, ist das Mutterthema eines der unerschöpflichen Themen der Menschheit. Obwohl wir seit Jahrhunderten darüber reden, was eine Mutter ist, obwohl wir alle Mütter haben, bzw. gerade deshalb, ist dieses Thema nie beendet, ist in diesem Bereich niemals alles gesagt. Und wie zutreffend es ist, dass auch immer noch nicht alles gesagt werden darf in diesem Bereich, beweist die sehr emotional geführte Debatte unter dem Stichwort „regretting motherhood“, die letztes Jahr durch das Buch der israelischen Soziologin Orna Donath angestoßen wurde.

Es gibt so viele Aspekte des Mutterthemas. Und alle interessieren mich.

Der gesellschaftliche Druck, die Orientierungslosigkeit, weil alles zu einer individuellen Entscheidung geworden ist, ob man Mutter werden…

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große wäsche am rhein

erinnert ihr euch an jürgen,  der auf seiner radtour zum cap bei uns pause machte?

er ist wieder unterwegs. zu fuß dieses mal. zusammen mit der lieben soso von sofasophien. von der quelle immer am fluß entlang. nur mit dem nötigsten dabei. über hohe berge, durch täler, bei sonne und regen…

ein wahrliches abenteuer.

für die große und die kleine wäsche nutzen sie handgesiedete seifen. meine seifen. das macht mich glücklich.

ihr könnt mit ihnen virtuell mitwandern, sie unterstützen, sie begleiten, am rhein entlang vom gartenstuhl aus.

hier gehts lang zum rhein

meinen größten respekt hhaben sie.

die fotos wurden mir von soso und jürgen zur  verfügung gestellt und sind ein kleiner ausblick auf die reise.

seifenkleid

heute mal keine seife, obwohl es mit seife zu tun hat.

herr ecki hat alte hemden aussortiert als ich grade seifen verpacken wollte.

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bei schönstem frühlingswetter habe ich meine alte nähmaschine vorgekramt und den garten zur nähstube umfunktioniert. bisher stand die nähmaschine unbeachtet im keller.
sie ist ein erbstück von mutti.

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von meiner freundin bekam ich gute tipps, wie ich es anstellen soll und los ging es.
für meine ersten nähversuche finde ich die kleinen seifensäckchen richtig gut gelungen.

und während ich da saß und an den rädchen der maschine drehte, war mir, als schaute meine mum mir über die schulter.
ich war ihr schon lang nicht mehr so nah.

sonnengruß

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seit 12 jahren gehe ich den yogaweg. manchmal intensiver, manchmal eher ruhig.
im moment weiß ich nicht genau, wohin er mich führt.
ich gehe ihn jedoch voller freude mit einem guten gefühl.
die dinge werden sich ändern, soviel steht fest.

der sonnengruß ist eine übungsfolge im yoga, die energie für den tag schenkt. gestärkt und ruhig kann ich danach die alltäglichen aufgaben meistern.

eine sonnengrußseife, die nach melone duftet, fruchtig und klar mit der farbe der sonne.
orange vermittelt wärme und wonne. es wirkt auf uns erfrischend, dynamisch und fröhlich.
die aufmunternde und stimulierende wirkung auf unser vegetatives nervensystem läßt uns lebendig und aktiv durch den tag gehen.

bei arabella habe ich dieses video gefunden. es passt so gut, dass ich es unbedingt mit euch teilen möchte.

habt ihr auch erfahrungen mit yoga?

 

 

zum Rezept
seidenhaut-rezept

in the blue

ich hab so sehnsucht nach meer, nach sonne, nach wärme…
jede zelle in mir dürstet nach freiheit.

da ist mir diese blaue seife aus der form geschlüpft.
dieses blau entstand vom perlglanzpigment von sansavon.
es blutet nicht aus und ergibt eine wirklich wundervoll satte farbe.
sie duftet nach sonne und türkisklarem wasser. ein gute laune duft.
vielleicht verteilt sich die gute laune bis zu euch?

zum Rezept
seidenhaut-rezept

frühlingsgefühle

plötzlich und voller sehnsucht erwartet kommt der frühling.

heimlich haben sich die schneeglöckchen durch alte blätter und zweige geschoben.
die krokusse strahlen mit meiner neuen seife um die wette.

nachdem alle meine seifenvorräte verwaschen, verschenkt und verschickt sind, war dringend siedezeit.

ich habe fast drei kilo seife produziert und freue mich sehr darüber, dass diese hier schon kinderaugen zum glänzen gebracht haben.

außerdem ist bald ostern – glaube ich.
da will das eine oder das andere seifen-ei versteckt werden.

mit dieser seife nehme ich am siederwettbewerb von san savon teil.
drückt mir die daumen.

zum rezept
seidenhaut-rezept

nicht nur ein wunsch

bei mia vom blog westendstories habe ich heute eine wunderbare idee gefunden.
die kleinen, schönen dinge im leben, werden in dieser hektischen, von schlechten nachrichten gefluteten zeit viel zu wenig gesehen, gelesen, gehört.

ich möchte mit euch meine freude über ein kleines geschenk, das ich gestern bekommen habe, teilen.

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dieses bild hat mir ulli vom cafe weltenall geschenkt. es passt so gut zu mir und spricht so viel wahrheit über mich, als würde ulli mich schon jahre kennen.
dabei haben wir uns noch nie gesehen.

darüber freue ich mich so sehr, dass es mir die tage heller macht.

lasst die schlechten nachrichten nicht eure tage bestimmen, seht und würdigt einmal mehr die kleinen, freudigen momente und teilt sie.
das wünsche ich mir.

kaffeeklatsch

diese kaffeeseife ist wirklich ein novum.

sie ist die erste, die ich hier einstelle, obwohl sie schon längst in alle richtungen verschenkt wurde.

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sie ist zusammen mit schneewittchen entstanden und sie ist mir irgendwie aus dem bloggedächtnis gerutscht.

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dabei ist sie eine wunderbare schöne gewesen🙂 diese drei stücke haben es noch aufs foto geschafft.
wahrscheinlich mache ich sie dann bald nochmal.
kaffeeseife geht schließlich immer.

zum rezept

honig im herz

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ich habe sehr gern honig in der seife. er macht sehr schönen schaum und hinterlässt auf der haut ein streichelzartes gefühl.

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ich wollte aber auch den sanddornmuttersaft unterbringen, den ich extra für seife aus kühlungsborn mitgebracht habe.

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so entstand meine erste heißverseifte rasierseife.

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viel olivenöl, biokokosöl, arganöl und vor allem das sehr milde straußenfett vervollkommnen diese feine, hautfreundliche rasierseife.
als extra pflege habe ich kamillenblüten verwendet.

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besonders alle männer freuen sich darüber. sie ist aber auch für große mädchen gut!

zum rezept

neues jahr – neue projekte

es gibt zeiten der ruhe, des stillstands und dann wieder zeiten des aufbruchs, des neubeginns.
wellen, die an den strand des lebens rollen.

ich möchte mich, neben anderen kreativen dingen, wieder mehr der fotografie widmen.
darum gibt es jetzt einen extraplatz für meine lieblingsfotos.

hier entlang: HERZENSFOTO

vorerst wird es täglich einen eintrag mit bereits bestehenden fotos geben.
zukünftig gibt es einblicke in neue fotoprojekte.

 

 

der perfekte start

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der wind ist eisig und legt sattes rot auf die wangen.

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fotos gelingen irgendwie mit dicken handschuhen und ohne mütze kann man nicht aus dem haus gehen.

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die sonne zaubert reflexe in die landschaft, wärmt aber keineswegs.

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die luft schmeckt salzig, glasklar und nach freiheit.

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in der sauna fällt all der streß des letzten jahres einfach ins tauchbecken.

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zum mittag gibt es fangfrischen fisch und ein großes bier …

ich wünsche allen einen so perfekten start ins jahr!

jeden tag ein hahnenschrei

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wintersonnenwende – die tiefste nacht des jahres oder auch mutternacht genannt.
die wiedergeburt der sonne, des lichts, des lebens.
sie ist in vielen mythen dieser welt zu finden.

auch bei uns ist die weihnacht ja nichts anderes als die geweihte (heilige) nacht.
wieder erwachen, neubeginn, länger werden die tage, kürzer die nächte –
jeden tag um einen hahnenschrei (so sagen die alten).

es folgen die 12 rauhnächte.
man verbringt die zeit in der familie.
die arbeit ruht, vergangenes kann betrauert werden und man besinnt sich auf die wirklich wichtigen dinge.
liebe, achtsamkeit und glück.

all meinen lesern und meinen leserinnen (natürlich🙂 ) wünsche ich genau DAS in diesen tagen.
besinnlichkeit, liebe, glück und achtsamkeit.
kommt ruhig und gut durch die rauhnächte und begegnet mir wieder im neu geborenen jahr.

eure kerstin

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Schneewittchen

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WEISS wie schnee

ROT wie mohn

SCHWARZ wie mokka

aus kindertagen habe ich dieses wunderschöne märchenbilderbuch.
es ist 1946 im verlag jos. scholz, in mainz erschienen.
die illustrationen sind von brunhild schlötter.

ich habe es als kleines mädchen nie wirklich zu schätzen gewußt, drin rumgemalt und unbehagliche situationen kommentiert. das war wohl anfang der 70er jahre.

heute nehme ich es so gern zur hand, trainiere das lesen der altdeutschen schrift und bewundere die liebevollen zeichnungen.
es hat mich zu meiner neuen seife inspiriert.

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reinweiß ist sie vom nativen bio-kokosöl sowie vom mohnöl.

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das dunkle braun gibt der seife den duft. hier habe ich etwas kaffeeseife einfließen lassen.

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das mohnöl und der kaffee duften so zart, harmonisch und klar, dass man meinen könnte, schneewittchen würde sie lieben, diese seife.

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ich mag das märchen sowie diese seife sehr!
sie passen beide gut in diese vorweihnachtszeit.

das rezept ist mein supermohn – rezept.
ich liebe es inzwischen sehrsehr.
hochwertig, edel und pflegend ist es eins meiner liebsten rezepte.

licht und schatten – yin yang seife mit reismilch

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diese seife steht für die dunklen tage, auf die auch wieder helle folgen.
so ist das yin/yang prinzip.
das gleichgewicht in der natur, dem kosmos und dem menschen.
zwei sich ergänzende, nicht voneinander trennbare, zueinander im gleichgewicht stehende und sich ständig verändernde elemente, die die voraussetzung für alles leben sind.

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ich vertraue darauf.
auch wenn mir im moment die worte fehlen, kommen wieder kreative wortspielzeiten.

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mein herz ist voll – mein kopf jedoch braucht die leere.

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ein licht im schatten dieser tage wohnt seit einigen wochen in unserem garten.
fast verhungert und ausgezehrt stand sie da und schaute uns an.
sie erzählte uns herzzerreißende geschichten bis wir ihr endlich etwas zu fressen gaben.
elli ♥

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trotz aller zweifel haben wir sie also aufgenommen. sie war trächtig.
jetzt bringt sie zauberhafte kleine flauschbälle mit an die futterstelle.

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das rezept der seife ist das immer-wieder-lieblingsrezept REIS-SCHMUSIE mit viel reismilch.
sie duftet nach lotusblüten (sagt jedenfalls der name des parfümöls🙂 )

 

 

supermohn

nein, ich habe mich nicht verschrieben.
es geht hier nicht um den supermond, der auch ein blue moon und vor allem ein blutmond war.
ja, ich habe ihn bewundert in seiner pracht.

nein, es geht um eine seife.
eine seife, die mich überrascht hat.

anfang diesen jahres entstand eine seife aus 100% kokosöl.
diese wurde von der Familie, möglichst ohne duft, nachbestellt.
nichts lieber als das.

es fand sich noch ein rest mohnöl im Kühlschrank, das förmlich danach schrie, in eine mohnschrubbelseife zu wollen. und weil ich endlich auch mal testen wollte, ob es einen unterschied macht, wenn ich bio-kokosöl statt raffiniertem kokosöl verseife, sollte also auch das gute öl in die seife.

nun ist sie grade 2 tage alt und ich mußte sie natürlich schon anwaschen. ich darf das.
unfassbar, was mich da erwartete. diese seife duftet nach mohn. ganz zart und doch deutlich.
und die überraschung war perfekt als ich keinerlei trockenheitsgefühl an den händen spürte.
wie eingecremt waren sie.
ich kann es kaum glauben. denn eigentlich vertrage ich kein kokosöl in seife. dachte ich. bisher.

es macht für mich also einen riesigen unterschied, welches kokosöl ich verseife.
am liebsten würde ich sie gar nicht mehr hergeben.
aber ich habe natürlich schon neues mohnöl geordert.😉

 

so ist das manchmal, die besten dinge zeigen sich eher zufällig und sind nicht die komplizierten dinge, sondern das einfache im leben.

 

 

 

gestreifter lavendel

es ist kaum zu glauben.
diese ist meine erste lavendelseife! viel lavendel steht in meinem garten.
direkt am weg streiche ich oft mit den händen darüber beim vorbeigehen.

ein fläschchen ätherisches lavendelöl hatte sich in meiner duftkiste versteckt.
das wollte nun dringend in einer seife versenkt werden.

außerdem bin ich nun stolze besitzerin eines richtigen seifenschneiders.
mit freundlicher unterstützung von arabella kam ein kleines schneiderlein von lumbinigarden bei mir an.
ganz lieben dank an dieser stelle nochmal❤

bisher habe ich alle seifen mit einem messer geschnitten.
bei petra habe ich dann diese seife gesehen und war total verliebt.

ich habe es nicht geschafft, die streifen so exakt einzusetzen.
aber ich finde sie so wie sie ist, sehr schön.

und sie nimmt den faszinierenden lavendelduft mit in den winter.
mögt ihr den lavendelduft auch so gern?

zum rezept

 

 

 

 

emily oder die geschichte vom mondfest

am 15. tag des 8. mondmonats, nach dem traditionellen chinesischen kalender, wird in asien das mondfest gefeiert.
es fällt also meist auf den vollmond ende september.
ich habe das große glück, dass die liebe emily vom blog cityrags – hongkong mir neulich die wundersame geschichte von HOU YI und seiner frau erzählte.

der legende nach lebten die beiden im himmel.
die 10 söhne des himmelskaisers erschienen als brennende sonnen und verbrannten die ernte. alles land verdorrte.
nachdem HOU YI vergeblich versuchte, sein volk zu retten, stieg er auf den berg KUNLUN, schoss 9 der 10 sonnen vom himmel und erlöste sein volk. die zehnte sonne sollte von nun an jeden tag pünktlich auf und wieder unter gehen.

als dank bekam er ein elexier der unsterblichkeit.
seine frau fand es und nahm es heimlich ein. sie wurde unsterblich und so leicht, dass sie bis zum mond schwebte.

HOU YI war entsetzt. seine geliebte frau hatte ihn für immer verlassen. er wurde von einem edelmütigen helden zu einem eitlen und missgünstigen tyrannen. von einem seiner schüler wurde er ermordet. HOU YI soll nach seinem tot zur sonne aufgestiegen sein.
nun stehen die beiden für sonne und mond – für yin und yang.

ein unbedingtes ritual des mondfestes ist mondkuchen zu essen. die familien essen und trinken im freien und erzählen sich geschichten. alles wird vom sehr hellen vollmond beschienen.
in diesem jahr dürfen wir nun auch mondkekse probieren. ich bin darauf schon sehr gespannt.
sie sind mit einer lotussamenpaste gefüllt.

grade heute verkürzen die mondkuchen die entfernung nach hongkong.
happy birthday nach hongkong und alle deine wünsche sollen in erfüllung gehen!
(ja, es ist schon wieder ein jahr her)🙂
meine seife ist ein einfaches und edles rezept aus kokos, olive und distelöl.
sie duftet sehr besonders nach orangen und lotus.
sie heißt EMILY.

die göttin der weisheit – sophia

sophia ist sowohl ein name als auch eine endung.
unterschiedliche schreibweisen sind möglich.
sophie oder sofia, sofie oder sophia

sophia wird als göttin der weisheit oder als frau weisheit beschrieben.
sophia, die weise göttin des ersten wortes oder des ersten klangs der schöpfung –
so wird von ihr in mysthischen geschichten erzählt.

diese hier hat mir gezeigt, wie wichtig (oder weise) es ist, auf die zeit zu vertrauen.
anfangs noch ganz unscheinbar, zart und blaß, entwickelt sich erst viele tage nach ihrer entstehung ihre wirkliche farbe, ihre eigentliche schönheit.

die schönheit der langsamkeit.
innehalten, achtsam die sinne auf das wesentliche konzentrieren …
(hier ist es das parfümöl, das die seife erst tage später nachdunkeln läßt)

als endung in einem wort beschreibt ‚-sophie‘ geschicklichkeit, fertigkeit, erfahrung, kenntnis oder wissenschaft.

kennt ihr die sofasophia?
philosophierend auf dem sofa und im umgang mit worten sehr weise, ist sie mir sehr ans herz gewachsen.
sie beleuchtet die dinge in der welt aus immer anderen perspektiven und vermag mit ihrer weisheit zusammenhänge offen zu legen, die mir ohne sie verschlossen blieben.

zum rezept

die schöne araberin – arabella

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ARABELLA bedeutet soviel wie ‚die schöne araberin‘ oder ‚die schöne‘.

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diese schönheit hier ist sehr speziell.
denn sie hat ihren ganz eigenen kopf.
dochdoch! seifen entwickeln ein eigenleben.

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einen starken charakter hat sie und ich vermute, dass sie den vollmond liebt.
sie hat mit ihm getanzt.

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auch einen ganz eigenen duft entwickelt sie.
grünes avocadoöl, mandelmilch und ein rohes ei verändern den feinen rosenknospenduft, den ich so liebe in etwas geheimnisvolles, dunkles, krautiges.

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sie hat einfach das gemacht, was ihr gefiel.
nun habe ich sie ganz besonders in mein herz geschlossen, die schöne.

das rezept ist das der green essence weil es von jemandem nachgefragt wurde. könnt ihr ahnen von wem?

arabella nennt sie sich🙂

nach unglaublichen 4463 km am nordkap

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angekommen ist er, der ritter mit dem rad, der reisekünstler irgendlink.
die freude darüber ist groß!
meine, unsere und seine sowieso.
wie fühlt es sich an nach 71 tagen?
was macht so eine reise mit einem, mit jürgen?

ich jedenfalls möchte ihm danken. ihm und soso.
dafür, dass ihr uns alle mitgenommen habt. dafür, dass ihr eure gedanken, eure zeit, euer leben geteilt habt.
diese reise hat auch mich reicher gemacht, weiter blicken lassen und wachsen.

leute, friert die bananen ein

nein, es gibt keine bananenverknappung in den nächsten wochen.

es bleibt sommer und der wird noch ein bisschen heißer.
also für mich. vielleicht ja auch für dich?

ein eis geht bei diesen temperaturen immer. aber ich mag diese vielen süßen sorten nicht.
für mich am liebsten schokoeis.
arabella macht ihr eis mit einer feinen maschine selber. das wäre auch mein traum.
aber ein schnelles und einfaches eis geht auch.

jetzt habe ich auf einigen rohkost seiten gestöbert und bin immer wieder auf ein sehr einfaches grundrezept für schokoeis gestoßen.
ich habe es für mich ein wenig abgewandelt.
aber den kombinationsmöglichkeiten sind keine grenzen gesetzt.

wichtigster bestandteil : bananen.

die bananen in stücke brechen und einfrieren.
nun kommen die anderen zutaten, die man fröhlich variieren kann.
ich nehme:
– 2 el kakao (sehr gut geht kakao aus rohen kakaobohnen oder backkakao)
– etwas vanillemark
– ein hauch chilli
– 1 löffel cashewmus (einfach cashewkerne im mixer zu mus verarbeiten, sehr lecker)
– 1 löffel schlagsahne

weitere varianten wären nüsse, mandelmus, kokosmus, kokosflocken, sesamkörner, mohn, cranberries, pfeffer, honig, agavendicksaft, xylit …
deiner fantasie sind keine grenzen gesetzt.

alle zutaten kommen nun mit den tiefgefrorenen bananenstücken in den mixer.
du mußt solange mixen, bis du eine cremige, herrlich schokoladige eismasse hast.

wenn du es schaffst, kannst du alles schön anrichten und servieren.
sollte der mixer schon leer sein, bevor das eis die chance hat, schön auszusehen, mach einfach neues! genug bananen hast du ja eingefroren.😉

und dann bleibt nur – hmmmmjami.

 

was ist schon ein jahr

als ich vor genau einem jahr anfing, mit wordpress zu bloggen, war mir nicht bewußt, was für eine große unbekannte welt auf mich wartet.

ich wollte doch nur meine seifenrezepte sortieren und immer auf einen blick griffbereit haben.
ich wollte vielleicht auch ein paar fotos hochladen. nix dolles.
dass ich hier auf menschen treffe, (also auf echte, wirkliche, herzliche, großartige, humorvolle, kreative menschen, wie dich) das berühert mich immer wieder sehr.

dass ich nach einem jahr unglaubliche 176 follower auf dieser seite habe, macht mich sprachlos und ein bisschen stolz.
ihr habt hier 17 164 mal reingeschaut. was für eine zahl.
die liste der länder, in denen ihr hier lest, beeindruckt mich nachhaltig. niemals hätte ich sowas erwartet.

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also mache ich weiter und habe spaß dabei.
herzlichen dank für all eure lieben kommentare und dass ihr meinen alltag bereichert.

moonlight – die seife

der mond hat immer wieder eine magische wirkung auf mich.
vor allem der vollmond.

der vollmond am 31.07.15 war ein sogenannter blue moon.
ein zweiter vollmond in einem monat.
das kommt nur ca. alle 2,4 jahre vor.

der doppel-vollmond hat mit der farbe blau eigentlich nichts zu tun.
der name „blue moon“ rühert wahrscheinlich von einer redewendung.
„once in a blue moon“ heißt soviel wie „alle jubeljahre“.

diese seife ist die vegane version der ringelrein.
vom mond inspiriert und versetzt mit ringelblumen mazzerat (blütenblätter in distelöl)
sowie heilerde.

beduftet mit dem pö ‚tropic hay‘ kommt sie meiner vorstellung eines mondduftes sehr nahe.
hell und doch tiefdunkel, frisch und silbrig.

zum rezept gehts hier lang